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Die Gohl muss schon wieder saniert werden
Die Probleme sind offensichtlich: Die Sohle der Gohl hat sich in den letzten fünf Jahren so stark abgesenkt, dass vielerorts sogar die untersten Steine des Blockverbaus sichtbar sind. Weil dort nicht Kies und Geröll liegen, drohen die Verbauungen unterspült zu werden. "Dabei hatten wir in den letzten Jahren nicht einmal Hochwasser", meint Walter Sutter, zuständiger Gemeinderat von Langnau. Auch die wenigen Schwellen, welche 2011 erstellt worden sind, sind stark ausgespült. Unter den Querverbauungen bilden sich heute kleine Seen. Das "Sanierungsprojekt Gohl 2016" kostet gut eine halbe Million Franken. "Die Schuldfrage zu klären und den Schadenersatz rechtlich durchzusetzen, erachtet der Gemeinderat als sehr schwierig, langwierig und mit zusätzlichen Kosten verbunden." Walter Sutter fügt an: "Hinzu kommt, dass wir nicht bauen könnten, bis die Haftungsfrage geklärt wäre." Der Gemeinderat will also lieber Bauarbeiter statt Anwälte finanzieren, zumal Bund und Kanton mindestens drei Viertel der Kosten übernehmen werden. Der Gemeinderat hofft, dass bereits im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden kann und dass sich die Verbauungen dann sehr lange bewähren werden. (woz)
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