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Die erste Schulwoche nach der Zwangspause ist vorüber
Seit dem letzten Montag klingeln bei den Schweizer Schulhäuser wieder die Schulglocken. Nach acht Wochen ohne Präsenzunterricht sind Kinder und Jugendliche erstmals wieder zur Schule gegangen. Die Schulleitungen aus der Region ziehen eine erste Zwischenbilanz.
Die aussergewöhnliche Situation sei bei den Schülerinnen und Schüler spürbar gewesen, erklärt der Schulleiter der Oberstufe Gsteighof in Burgdorf, Heinz Begré gegenüber neo1. "Die meisten waren froh, dass sie wieder zur Schule kommen konnten und ihre Kolleginnen und Kollegen wiedersahen. Es gab aber auch einige, die wurden ein wenig lethargisch. Die tun sich schwer, pünktlich da zu sein und sich auf etwas zu konzentrieren", so Begré. Aus diesem Grund sei es jetzt wichtig, dass die Lehrpersonen am Ball bleiben. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich so schnell wieder an den Alltag gewöhnen, so Heinz Begré weiter.
Auch beim Schulverband untere Emme, zu dem die Gemeinden Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach gehören, haben sich vor allem die Jüngeren auf den Unterricht gefreut. Die älteren Schülerinnen und Schüler waren am Anfang noch ein wenig verunsichert, erklärt Andreas Hachen, der Hauptschulleiter des Schulverbands untere Emme. "Es war noch ein wenig ungewohnt am Morgen zur Schule zu kommen und als Erstes gleich die Hände zu waschen. Sie wurden aber im Laufe der Woche wieder lebhafter, dazu machten viele Jugendliche in dieser Zeit einen extremen Entwicklungsschub." Es sei für alle eine spezielle Zeit, so Hachen. Sie seien aber froh über die Unterstützung der Eltern und der Behörden während dieser Zeit. Nun gehe es auch beim Schulverband untere Emme darum, sich wieder an den Alltag zu gewöhnen, erklärt der Hauptschulleiter Andreas Hachen.
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