Die Emme im Herbst (Bild: neo1)
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Die Emme wird immer wärmer - eine Folge der Klimaerwärmung
Die Emme und andere Schweizer Flüsse werden stetig wärmer. Laut dem Gewässer- und Bodenschutzlabor des Kantons Bern ist der Klimawandel mit steigenden Lufttemperaturen der Hauptgrund. Auch Extremtemperaturen in den Gewässern treten häufiger auf. Messungen des BAFU zeigen, dass dieser Trend seit Jahrzehnten anhält. Besonders bei Extremereignissen wie Hochwasser oder Flutwellen steigt die Temperatur in den Flüssen stark an.
Eine aktuelle Studie des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zeigt, dass die Emme und andere Gewässer in der Schweiz immer wärmer werden. Irene Wittmer, Leiterin des Gewässer- und Bodenschutzlabor des Kantons Bern erklärt, dass in den letzten 50 Jahren die Emme durchschnittlich um 2 Grad wärmer geworden ist. Dies sei ein klares Zeichen des Klimawandels. Der Temperaturanstieg über das ganze Jahr gesehen sei dabei unabhängig von den Jahreszeiten. Obwohl der Anstieg im Sommer meist höher ist als in den anderen Jahreszeiten.
Renaturierungsprojekte, die Ufer natürlicher gestalten und durch Baumbepflanzung mehr Schatten spenden, sind nur einige Massnahmen des Kanton Bern, welche dem Temperaturanstieg entgegenwirken sollen. (neo1)
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