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Die Bundesversammlung wählt einen neuen Bundesrat - Die Ausgangslage ist offen

Im Januar hat die Mitte-Bundesrätin Viola Amherd ihren Rücktritt angekündigt. Heute wird in Bern vom National- und Ständerat der Nachfolger der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport gewählt.  Zur Wahl stellen sich der Zuger Regierungsrat Martin Pfister und der Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter von der Mitte-Partei.

Mirco Good, Politikwissenschaftler an der Universität Bern, sagt, es sei schwierig einzuschätzen, wer das Rennen um den freiwerdenden Bundesratssitz machen wird. "Man sieht, dass die Unterstützung im bürgerlichen Lager für Markus Ritter gar nicht so gross ist, wie ursprünglich angenommen und es doch knapper wird. Ritter wurde sehr lange als Kronfavorit gehandelt und wurde teils schon fast als gewählt angesehen. Es könnte aber durchaus noch sehr spannend werden. Im Moment würde ich mich nicht auf Martin Pfister oder Markus Ritter festlegen", so der Politikwissenschaftler.

Die Wahl des neuen Bundesrates ist heute Morgen. Gewählt ist, wer das absolute Mehr schafft, also wer die Hälfte plus eine Stimme erhält. Leere und ungültige Stimmzettel werden dabei nicht mitgezählt. Der neue Bundesrat übernimmt das Amt dann ab dem 1. April. Zuvor verteilt der Bundesrat noch die Departemente.

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