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Die Diagnose Krebs bei Kindern fordert die ganze Familie

Allein in der Schweiz erkranken jedes Jahr rund 350 Kinder und Jugendliche neu an Krebs. Am 15. Februar ist internationaler Kinderkrebstag. Im Rahmen dieses Anlasses und zeitgleich mit seinem zehnjährigen Jubiläum macht der Dachverband Kinderkrebs Schweiz auf die vielfältigen Herausforderungen in diesem Bereich aufmerksam.

Wenn Kinder oder Jugendliche die Diagnose Krebs erhalten, bricht für sie und ihre Familien eine Welt zusammen. Ihr Alltag ist für lange Zeit von Sorgen, Ängsten und grosser Unsicherheit geprägt. Denn trotz guter Heilungschancen stirbt immer noch fast jede Woche ein Kind an Krebs. Zudem leiden viele ehemalige Kinderkrebspatientinnen und -patienten an Spätfolgen der Krankheit und der Therapie. Um sich noch stärker für die Betroffenen einsetzen zu können, gründeten die landesweit grössten Kinderkrebsorganisationen 2015 den Dachverband Kinderkrebs Schweiz. Er setzt sich seit zehn Jahren gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen intensiv dafür ein, die Situation krebskranker Kinder und ihrer Familien schweizweit zu verbessern.

Kinder und Jugendliche erkranken an anderen Krebsarten als Erwachsene. Darum brauche es laut dem Verband spezielle Forschung. Die Entwicklung von neuen Krebsmedikamenten- und Therapien in diesem Bereich würden jedoch nur langsam Fortschritte machen. Weiter treffe eine Krebsdiagnose eines Kindes immer die ganze Familie. Darum macht sich der Dachverband Kinderkrebs Schweiz auch auf politischer Ebene stark. Im Fokus stehen hier bessere gesetzliche Bedingungen. So gibt es zum Beispiel erst seit 2021 14 Wochen bezahlten Betreuungsurlaub für Eltern von schwer kranken Kindern. (pd/neo1)

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