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Der Wolf im Gantrisch soll weg
Der Berner Bauernverband möchte den Wolf im Naturpark Gantrisch weghaben. Dieser Wolf reisse immer wieder Nutztiere, schreibt der BEBV in einer Medienmitteilung. Der Kanton müsse rasch Massnahmen ergreifen, denn die Vergrämung des Wolfs sei nicht gelungen.
Konkret stellt sich Bauernverbandspräsident Hans Jörg Rüegsegger aber nicht etwa einen Abschuss des Wolfs vor, sondern vielmehr eine Besenderung mit nachfolgender Umsiedlung in eine Region, wo der Wolf mehr Wildtiere als Nahrung vorfinde. "Der Wolf kümmert sich auch nicht um Weihnachten und es könnte über die Feiertage zu weiteren Rissen von Nutztieren kommen", so Hans Jörg Rüegsegger zu neo1. Der Berner Bauernverband fordert in der Mitteilung ausserdem, dass das Wolfskonzept im Kanton Bern nach den Festtagen zeitnah überarbeitet wird, damit in Zukunft Massnahmen "gegen Grossraubtiere die ein unnatürliches Verhalten zeigen" schneller und effizienter ergriffen werden können. Auch Tierhalterinnen und Tierhalter seien gefordert, Umzäunungen gut zu überprüfen und wenn nötig in Stand zu stellen, heisst es weiter. Der Berner Jagdinspektor Niklaus Blatter nimmt von den Forderungen Kenntnis und gibt zu bedenken, dass es für die Umsiedelung eines Wildtieres eine Bewilligung des Bundes brauche. Ausserdem müsste das Tier recht weit weggebracht werden, damit es nicht zurückkomme, denn Wölfe wandern grosse Distanzen. Eine Umsiedelung würde also einige Zeit in Anspruch nehmen. Fraglich bleibt auch, wo besagter Wolf willkommen wäre.
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