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Der Weizenpreis steigt, aber die Schweiz ist weniger betroffen
Russland blockiert den Weizen aus der Ukraine. Dort ist der Anbau wegen dem Krieg nicht einfach und auch Indien hat den Export von Weizen gestoppt. Die Folge davon: Der Weizenpreis steigt und steigt.
Vor einem Jahr zahlte man auf dem Weltmarkt rund 210 Franken pro Tonne Weizen. Aktuell ist der Preis bei 437 Franken pro Tonne. Heisst: Wer im Moment Weizen kaufen will, der muss tief in die Tasche greifen. Auch wenn die Schweiz rund 98'000 Tonnen Weizen importiert, muss man hier keine Angst haben, dass wir für Mehl plötzlich enorme Preise zahlen müssen. Marion Florie vom Bundesamt für Landwirtschaft erklärt: "Die Schweiz importiert nur etwa 3% Weizen aus der Ukraine, aus Russland sogar gar keinen. Das meiste Importgut kommt aus den EU-Grenzländern der Schweiz." Dazu sei der Schweizer Getreidemarkt durch den Zoll geschützt.
"Angesichts des Anstiegs der internationalen Getreidepreise und im Einklang mit der Gesetzgebung, die einen Mechanismus zur Anpassung der Zollabgaben festlegt, wurden die Zollabgaben bereits zweimal gesenkt, am 1. Oktober 2021 und am 1. März 2022. Die Senkungen der Zollabgaben gleichen den Anstieg der internationalen Marktpreise weitgehend aus", so Marion Florie.
Der Weizenpreis steige zwar auch in der Schweiz, das habe aber wenig mit der aktuellen Weltlage zu tun, erklärt Marion Florie weiter: "Die Getreidepreise auf den internationalen Märkten und in der Schweiz steigen seit dem letzten Sommer. Dieser Anstieg ist auf die quantitativ und qualitativ geringeren Ernten auf den internationalen Märkten wie auch in der Schweiz zurückzuführen."
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