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Der starke Sommer kompensiert den schwachen Frühling nicht

Anstatt am Strand von Spanien auf den Napf oder statt eine neue Stadt wie beispielsweise Prag zu entdecken, mit dem Velo durchs Emmental fahren. Das haben in diesem Jahr viele Leute gezwungenermassen so gemacht. "Wir hatten in diesem Sommer überdurchschnittlich viele Gäste bei uns. Darunter waren auch zahlreiche neue Gäste", sagt Isabelle Simisterra von Emmental Tourismus im Gespräch mit neo1.

Ein Jahr voller Unsicherheiten, geschlossenen Türen und fehlendem Umsatz, aber auch ein Jahr voller neuen Entdeckungen, grosser Solidarität und vielen zufriedenen Gästen. Das schreibt Emmental Tourismus in einer Mitteilung. "Wenn ich auf das Jahr 2020 zurückblicke, löst dies bei mir gemischte Gefühle aus. Einerseits war im Frühling der Lockdown, der die Tourismus-Branche stark getroffen hat. Dadurch wurde aber auch sogleich klar, was dies für den Sommer zu bedeuten haben könnte und zwar, dass die Schweizerinnen und Schweizer Ferien im eigenen Land machen werden", erklärt Simisterra.
Das hat Emmental Tourismus dann nach den Lockerungen vom Bundesrat auch tatsächlich sehr gut gespürt, fügt sie an. "Durch den starken und erfolgreichen Sommer konnten wir allerdings den Frühling nicht kompensieren. Wir merken die fehlenden Business-Gäste, Seminare, die nicht im gleichen ausmass durchgeführt werden konnte und dazu auch die Einbussen im Eventbereich", so Isabelle Simisterra.
"Unklar ist, ob die grosse Nachfrage für Ferien im Emmental auch in Zukunft bleiben wird."

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