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Der Schweizerischer Ganzsachen-Sammler-Verein feiert das 100-Jahr-Jubiläum
Alte Briefe, Postkarten und Umschläge können viel über vergangene Zeiten erzählen. Der Schweizerische Ganzsachen-Sammler-Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum zeigt er in Burgdorf besondere Poststücke und Sammlungen.
Eine Ganzsache ist ein Poststück, bei dem das Porto bereits aufgedruckt ist. Dazu gehören zum Beispiel Briefumschläge, Postkarten und Empfangsscheine. Der Schweizerische Ganzsachen-Sammler-Verein wurde 1926 in Luzern gegründet. Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren war das Sammeln solcher Poststücke beliebt.
Bruno Zeder, der Präsident vom Verein sagt im neo1-Interview: "Der Ganzsachen-Sammlerverein ist ein spezialisierter Sammlerverein. Deshalb wurde auch in der Schweiz ein solcher Verein gegründet. Das Sammeln von Briefmarken und Spezialitäten kam auf, wurde gross und erreichte seinen Höhepunkt in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts."
Heute geht es den Mitgliedern nicht nur darum, alte Poststücke zu sammeln. Sie interessieren sich auch dafür, woher diese stammen und wie sie verwendet wurden. Der Verein gibt zudem Bücher und andere Publikationen heraus und organisiert Gruppen für verschiedene Sammelgebiete.
"Der Ganzsachen-Sammlerverein war schon immer innovativ, hat immer Neues gewagt und Neues gemacht. Er hat versucht, neue Wege zu gehen", sagt Bruno Zeder.
Zum 100-Jahr-Jubiläum findet vom 24. bis 26. September in Burgdorf eine Ausstellung mit Börse statt. Am Donnerstag wird sie unter anderem mit Alt-Bundesrat Adolf Ogi eröffnet. Am Freitag gibt es Vorträge und Führungen. Die Ausstellung ist am Donnerstag, Freitag und am Samstag geöffnet.
In Burgdorf wird damit ein Hobby gezeigt, bei dem es um mehr geht als um alte Briefe. Die Poststücke geben Einblicke in vergangene Zeiten und zeigen, wie Menschen früher miteinander kommuniziert haben.
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