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| Landwirtschaft | Vermischtes

Der Rotbach in Dürrenroth wird wegen Biber revitalisiert

Seit dreieinhalb Jahren lebt in Dürrenroth am Rotbach eine Biberfamilie. Was die einen freut, sorgte bei den Landwirten und Landbesitzern rund um den Bach für rote Köpfe. Nun gibt es eine Lösung, welche für alle Parteien stimmt.

Durch den Biber war das Land immer wieder überschwemmt und auch sogenannte Drainagen sind durch den Schlamm verstopft. Der Biberdamm wurde deshalb auch schon abgetragen. Der Biber ist aber ein hartnäckiges Tier und ist immer wieder zurückgehkehrt, erklärt der zuständige Projektleiter von Pro Natura, Peter Lakerfeld im Interview mit neo1.
Jetzt werden der Bach und die Felder revitalisiert, für das Mensch und Tier künftig besser zusammenarbeiten können. Soll heissen: Auf beiden Seiten des Rotbachs wird ein Teil der landwirtschaftlichen Fläche umgenutzt und der Bach verbreitet. Dazu werden die Drainagen zu einer Sammelleitung gebündelt, so dass die Wahrscheinlichkeit kleiner ist, dass die Biberfamilie der Röhre in die Quere kommt.
"Ich bin zufrieden mit dem Projekt", sagt Peter Lakerfeld weiter. 13 von den 15 betroffenen Landwirten machen mit - bei den anderen beiden bleibt alles so wie es ist. Ende Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen. Die Hälfte der Kosten übernimmt der Bund und der Kanton Bern, die andere Hälfte zahlt Pro Natura und verschiedene Fonds. Die betroffenen Landwirte müssen nichts zahlen, sie pflegen aber auch nach der Revitalisierung ihre Grundstücke und auch der umgenutzte Teil davon.

 

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