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Der neue Mutterkuh-Stall wird eingeweiht

Die Entlassung von zehn Mitarbeitenden wegen der Zusammenlegung von zwei Werkstätten oder die Umstellung von Milch- auf Mutterkuhhaltung hat die Bevölkerung rund um die Stiftung Lebensart Bärau nicht recht verstanden. Insbesondere die Stiftung immer Milch braucht für ihre eigenen Produkte zu produzieren.

"Die Mutterkuhhaltung ist für die Arbeit mit unseren Klientinnen und Klienten sinnvoller. Bei der Milchkuhhaltung begann der Arbeitstag viel früher mit dem Melken und Füttern der Tiere. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner beginnen ihre Arbeit für gewöhnlich aber erst später am Morgen um acht oder neun Uhr. Das heisst, mit der Mutterkuhhaltung können sie aktiver am Arbeitsprozess teilnehmen als vorher bei den Milchkühen, wenn die Arbeit um neun Uhr schon gemacht war", sagt Kathrin Hausammann, Kommunikationsverantwortliche der Stiftung Lebensart Bärau gegenüber neo1.

Die Milch bezieht die Stiftung nun aus der Region. Das funktioniere ohne Probleme, so Hausammann weiter. Damit die Leute sehen, wie genau die Klientinnen und Klienten in der neuen Mutterkuh-Anlage arbeiten, öffnet die Stiftung morgen Sonntag die Stalltüren. Für die Beteiligten ein spannender Moment. "Sie waren dabei, als der alte Stall abgerissen wurde und der neue wieder aufgebaut. Sie haben zum Teil sogar geholfen, den neuen Stall zu bauen. Sie freuen sich nun, den Stall der Öffentlichkeit zu zeigen", beschreibt Kathrin Hausammann die Stimmung vor dem Tag der offenen Stalltüren.

Um zehn Uhr am Morgen geht es los und dann gibt es jede halbe Stunde eine Führung durch den neuen Mutterkuh-Stall.

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