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Der milde Winter schafft Freiräume für die Werkhöfe in der Region

Noch ist der Winter mindestens bei uns im Mittelland, Emmental und Oberaargou noch nicht angekommen. Es schneite erst wenige Zentimeter, wenn überhaupt. Was den tiefergelegenen Skigebieten Sorgen macht, gibt den Werkhöfen in der neo1-Region die Möglichkeit, Pendenzen abzuarbeiten.

In Langenthal zum Beispiel können sie die Sommer-Überzeit abbauen und weniger dringende Sachen wie Unterhaltsarbeiten machen, wofür sie sonst weniger Zeit haben dafür. Dies werde sich sicher auch in der Rechnung zeigen, so Werkhofleiter Hanspeter Zingg gegenüber neo1. "Wenn wir weniger Schnee räumen müssen und auch die fünf externen Unternehmer nicht für uns unterwegs sind verursacht dies deutlich weniger Kosten." Das entspannte Arbeiten sei für seine Leute sicher ein Vorteil, heisst es von Sascha Marti, Abteilungsleiter Bau von Konolfingen. Auch ohne Schnee brauchen sie Salz. Glatt sei es ja trotzdem. In Langnau haben die 19 Bauern, welche beim Schneeräume mithelfen, bis jetzt gerade mal sieben Einsatzstunden gehabt. Weil seine Mitarbeitenden jetzt keine Überstunden machen, seien sie dafür im Sommer da und müssten keine Stunden abbauen. Dies sei dann ein Vorteil, sagt Werchhofsleiter Hans-Ruedi Dreier. "Wir machen jetzt halt Arbeiten, welche wir sonst im März machen. Holzen, Bach verbauen oder jäten."

Verschreien will Hanspeter Zingg aber noch nichts. 1999 erlebte er genau den gleichen Winter: "Im Januar war es fast noch milder als jetzt und dann im Februar hat es so fest geschneit, dass wir in einer Woche 180 Tonnen Salz verbrauchten und Überstunden à gogo anhäuften."

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