Symbolbild Verwaltungsgebäude Langenthal (Bild: neo1 / Archiv)
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Langenthal: Ja zum 1.15 Millionen Franken Kredit für neue Abwasserleitungen
Der Langenthaler Stadtrat bewilligt am Montag, 31. März, an seiner Sitzung einen Verpflichtungskredit von 1.15 Millionen Franken für die Sanierung des Abwassersystems im Gebiet Hausmatte.
Die Häuser westlich der Husmattstrasse in Langenthal leiten ihr Abwasser derzeit über eine private Leitung in die öffentliche Kanalisation. Diese Leitung ist sehr alt und muss saniert werden. Vor gut anderthalb Jahren hat der Gemeinderat daher beschlossen, die Leitung zu übernehmen und zu erneuern.
Nun liegt das Bauprojekt vor, und die Verantwortlichen rechnen mit Kosten von 1,15 Millionen Franken. Der Langenthaler Stadtrat hat am Montag über den Verpflichtungskredit diskutiert. Besonders die hohen Kosten des Projekts und die Frage, ob die Stadt tatsächlich verpflichtet ist, die Leitung zu übernehmen und zu sanieren, sorgten noch für Gesprächsbedarf, erklärte der Langenthaler Stadtpräsident Reto Müller. "Es ist aber auch historisch bewiesen, dass die Grundeigentümerinnen und -eigentümer schon am Anfang Anschlussgebühren und jährlich wiederkehrende Abwassergebühren bei der Stadt bezahlten. Sie haben sich also schon lange so verhalten, als wäre die Leitung eine öffentliche und keine private Leitung."
Während der Stadtratssitzung am Montag gab es verschiedene Anträge aus dem Parlament, die jedoch alle deutlich abgelehnt wurden. "Sodass das Geschäft anschliessend mit grosser Mehrheit und nur sechs Gegenstimmen, die sich gegen die Kosten wehrten, an den Gemeinderat überwiesen wurde. So geht das Eigentum der Leitung nun definitiv an die Stadt über." Damit kann die Stadt die Leitung nun sanieren und gleichzeitig zur Erfüllung der Abwasser-Erschliessungspflicht beitragen, ergänzte Reto Müller.
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