Bild: Google-Maps
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Der Konolfinger Gemeinderat will Tempo 30 für Wohnquartiere
Mehr Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer, das will der Konolfinger Gemeinderat. Eine Analyse zeigte diverse Sicherheitslücken in Wohnquartieren und darum soll dort das Tempo reduziert werden, erklärt der Resort-Leiter Hochbau und Planung, Simon Buri gegenüber neo1.
Tempo 30 für die Strassen der Wohnquartiere in der Gemeinde Konolfingen. Dies ist der Plan vom Gemeinderat. "Dies soll vor allem für Fussgängerinnen und Fussgänger und Velofahrende mehr Sicherheit bringen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler sind auf den Strassen unterwegs und deshalb möchten wir Tempo 30 einführen. Um die Schwachstellen beheben zu können, hatten wir lediglich die Möglichkeit bauliche Massnahmen, wie zum Beispiel den Bau von einem Trottoir, zu ergreifen oder das Tempo zu reduzieren.
Aus drei Gründen entschied sich der Konolfinger Gemeinderat für eine Temporeduktion. Erstens werde durch Tempo 30 die Sicherheit von allen Verkehrsteilnehmer grösser. Zweitens steigere es die Lebensqualität in den Quartieren und drittens sei es die kostengünstigere Variante, erklärt Buri.
"Solche Verkehrsmassnahmen sind ein kontroverses Thema. Aus diesem Grund ist uns wichtig, dass wir das Ganze gut erklären. Die Erfahrung zeigte in vielen Gemeinden, dass Tempo 30 eine sinnvolle Massnahme ist, die gut funktioniert. Uns ist wichtig, dass wir Tempo 30 zielgerichtet und mit Augenmass umsetzen", so Buri.
Konkret sollen so wenig bauliche Massnahmen dafür umgesetzt werden wie möglich. Dazu will der Gemeinderat die Bevölkerung in die Planung miteinbeziehen. Weil keine Infoveranstaltung dazu stattfinden kann, ist das Projekt im Moment im Anzeiger publiziert. Der Konolfinger Gemeinderat will das Projekt nach den Rückmeldungen aus der Bevölkerung noch anpassen, sagt Simon Buri. Der Plan ist es, Tempo 30 für die Konolfinger Wohnquartiere im Herbst zu publizieren und im Jahr 2021 definitiv umzusetzen.
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