Die Emme soll eine Planung erhalten für die nächsten 30 Jahre. (Bild: neo1 / Archiv)
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Der Kanton Bern startet die Planung für den Gewässerrichtplan Emme
Der Fluss Emme soll einen neuen sogenannten Gewässerrichtplan erhalten. Der Kanton Bern ist mit allen Intressensgruppen in die Planung gestartet.
Es brauche vor allem Massnahmen beim Hochwasserschutz und in der Ökologie, sagt der Bereichsleiter Wasserbau des zuständigen Oberingenieurkreises IV in Burgdorf, Georg Heim. Der Handlungsbedarf, gerade beim Hochwasserschutz, sei sehr gross. "Die Hochwasserrisiken an der Ilfis in Langnau, aber auch in Burgdorf mit der Emme, sind die höchsten des ganzen Kantons Bern. Wir haben nun die Gelegenheit im Rahmen des neuen Gewässerrichtplans, konkrete Massnahmen daraus zu erarbeiten."
Am Mittwochabend hat die erste Sitzung zum Gewässerrichtplan stattgefunden. "Wir waren positiv überrascht. Alle Akteure, also Bund, Gemeinden, Schwellekooperationen, Umweltverbände, Interessenverbände und die Landwirtschaft haben konstruktiv mitgearbeitet und bereits viele erste Ideen und Wünsche eingebracht", erzählt Georg Heim im neo1-Interview. Es sei dem Kanton wichtig gewesen über den Gewässerrichtplan informieren zu können: "Und vor allem zu zeigen, dass der Richtplan nicht der Kanton erarbeitet, sondern jene welche es auch betrifft."
Dies sei zentral wichtig, dass der Richtplan auch funktioniere. Die betroffenen Stellen arbeiten also mit und helfen mit, den Gewässerrichtplan für die Emme auszuarbeiten.
Der erste Schritt der Planung ist jetzt gemacht. Als Nächstes gehe es darum, eine Art Leitfaden mit allen Themen zu erarbeiten und erst danach konkrete Massnahmen festzulegen, erklärt Georg Heim. Das werde sicher gut ein Jahr dauern. Der gesamte Gewässerrichtplan soll dann 2029 fertig sein.
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