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Der FC Thun ist zurück in der Super League und startet in die neue Saison

Der 2. Mai 2025 ist ein Datum, das Thun Fans wohl nie mehr vergessen werden. Nach fünf langen Jahren in der zweithöchsten Schweizer Fussballliga, der Challenge League, ist der FC Thun zurück in der Super League. Am Wochenende starten die Berner Oberländer nun in die neue Saison.

Am 2. Mai steigt der FC Thun dank einem Sieg 2:1 gegen den FC Aarau wieder in die Super League auf. «Eine Mischung aus riesiger Freude, Genugtuung und Stolz. In dem Moment als der Aufstieg Tatsache war, sind mir die Tränen gekommen», erzählt der Präsident vom FC Thun, Andres Gerber. Ausgerechnet Ethan Meichtry, ein Thuner Eigengewächs schiesst die Berner Oberländer in der 80. Minute zum Sieg. Das sei schon fast ein wenig sinnbildlich dafür, wie der FC Thun funktioniert und arbeitet, so Gerber.

Nun ist der FC Thun zurück in die Super League. Sportlich ändere sich nicht alles. «Das Team wird nicht anders trainieren als bisher. Das Programm bleibt das gleiche. Aber neben dem Platz wird es einige Änderungen geben. Es werden zum Beispiel wieder mehr Fans die Spiele besuchen. Das heisst auch das wir unter anderem mehr Sicherheitspersonal benötigen werden», erklärt der Vereinspräsident.

Finanzielle Herausforderungen

Doch mit der Rückkehr in die höchste Schweizer Liga kommen auch finanzielle Herausforderungen. Die Jahresrechnung 2024 hat mit einem Defizit von 2.9 Millionen Franken abgeschlossen. Der Investor und Verwaltungsrat vom FC Thun Beat Fahrni hat in der Vergangenheit schon mehrmals viel Geld investiert. Andres Gerber sagt: «Der Aufstieg in die Super League ist auf der einen Seite finanziell attraktiv. Wir nehmen mehr Geld ein. Zum Beispiel über TV-Rechte oder höhere Einnahmen, weil mehr Fans an die Spiele kommen. Auf der anderen Seite müssen wir in der Super League auch konkurrenzfähig bleiben und die Mannschaft vereinzelt verstärken. Das kostet natürlich.» Man wolle in Zukunft Sorge zum Geld tragen, so wie sie das bis anhin gemacht hätten, ergänzt der Präsident.

Start gegen Lugano

In die neue Saison der Super League startet der FC Thun am Sonntag 27. Juli auswärts gegen den FC Lugano. Ziel ist es in der Super League zu bleiben. «Wir wollen nicht einfach aufgestiegen sein eine Saison lang eine Runde drehen und danach wieder absteigen. Unser Ziel ist es die Klasse zu halten», so Gerber.

In der neo1-Sportstory blickt Andres Gerber auf den emotionalen Aufstieg zurück und gibt Einblicke in die Unterschiede zwischen Super League und Challenge League. Weiter beleuchten wir in der Sportstory die Rolle von Andres Gerber beim FC Thun.

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