Bild: Symbolbild
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Der Entscheid ist gefällt und gefällt nicht allen
Seit letztem Freitag ist klar, welche sieben Schülerinnen und Schüler ab nächstem Schuljahr den Kindergarten in Oberdiessbach besuchen oder dann nach Bleiken in die Basisstufe gehen. Um den Kindergarten in Oberdiessbach zu entlasten und die Basisstufe in Bleiken zu füllen, suchte die Schule Oberdiessbach sieben Freiwillige. Von den sieben nun eingeteilten Kindern hat sich nur gerade eines freiwillig für die Basisstufe in Bleiken entschieden. Die anderen Kinder wurden eingeteilt.
Diese Einteilung löst jetzt aber Befremden aus. Adrian Begerts Tochter zum Beispiel, welche notabene gerade neben dem Kindergarten in Oberdiessbach wohnt, muss nun nach Bleiken in die Basisstufe. Für Begert unverständlich. Er kritisiert: "Es wurde zu wenig breit nach Freiwilligen gesucht, die Versprechen der Informationsveranstaltung wurden nicht eingehalten und die Entscheidung, wer jetzt nach Bleiken geht ist für unsere Familie völlig unverständlich." Schulleiter Beat Bichsel kontert: "Die Kinder können nun, egal ob von zu Hause oder von den Betreuungsorten wie die KITA, zum Kindergarten in Oberdiessbach laufen und werden dann dort entweder den Kindergarten besuchen oder in den Schulbus nach Bleiken steigen. Der Weg bleibt derselbe."
Bichsel sagt aber, dass er die Eltern verstehen würde. Es gäbe immer Argumente dafür oder dagegen. Adrian Begert sieht dies etwas anders und findet vor allem Argumente dagegen. "Unsere Tochter hat schon viele Gspändli in der KITA, mit welchen sie nun nicht zusammen in den Kindergarten gehen kann", so Begert. Er wird sich mit einer Beschwerde an den Schulinspektor wenden, in der Hoffnung, in Oberdiessbach doch noch einen Platz für seine Tochter erkämpfen zu können.
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