Der Bildungsstandort Burgdorf wird an der Sommersession im Grossen Rat diskutiert (Symbolbild: neo1 Archiv)
Werbung
Der Berner Regierungsrat soll den Bildungsstandort Burgdorf stärken
Seit letzter Woche wird im Grossen Rat des Kantons Bern wieder fleissig diskutiert und abgestimmt. Seit einer Woche läuft die Sommersession. Ein Thema im Grossen Rat: Der Bildungsstandort Burgdorf.
Letzten Dezember hat das Berner Kantonsparlament entschieden: Die Technische Fachschule, umgangssprachlich "Lädere", kommt nicht nach Burgdorf, obwohl schon länger an dem Projekt gearbeitet wurde. Grund dafür: Der Kanton Bern muss sparen.
Bei einer Motion ging es darum, dass die "Lädere" in Bern nach diesem Entscheid nun schnell saniert wird. Diese Motion wurde einstimmig angenommen.
Deutlich mehr Diskussionen gab es bei einer zweiten Motion. Der Regierungsrat soll Burgdorf und die Region Emmental stärken, weil die "Lädere" nun eben in Bern bleibt, wurde gefordert. Ein Zeichen für die Region zu setzen sei wichtig, sagt Andrea Gschwend-Pieren, die die Motion eingereicht hat. "Als der Umzug der "Lädere" im letzten Dezember gescheitert ist, gab es mehrere Voten mit einem Versprechen. Das Versprechen die Region Emmental zu stärken", erklärt Gschwend-Pieren.
Der zuständige Regierungsrat Christoph Neuhaus verteidigte anschliessend den Entscheid des Kantons im letzten Dezember, die Technische Fachschule nicht nach Burgdorf zu verlegen, verteidigen. "Dieser Entscheid ging nicht gegen eine Region. Jede Direktion musste sparen", so Neuhaus. Den Regierungsrat nun auf eine gewisse Weise zu zwingen, den Standort Burgdorf zu stärken, sei keine gute Idee, meint Christoph Neuhaus weiter. Aber er sendet auch ein positives Signal in Richtung Gymnasium: "Der Regierungsrat will am Gymnasialstandort Burgdorf festhalten. Wir sind an der Planung, wie das Gymnasium in Zukunft weiterentwickelt werden kann."
Dass das Gymnasium Burgdorf zügig ausgebaut wird, war ein zweiter Punkt der Motion. Am Schluss hat der Grosse Rat des Kantons Bern diese Motion angenommen und zwar beide Punkte: den zur Stärkung der Region Burgdorf, aber auch den zum schnellen Ausbau des Gymnasiums Burgdorf.
Werbung
