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Das Zentrum Paul Klee feiert 20 Jahre
Das Zentrum Paul Klee und das Creaviva feiern ihr 20-jähriges Bestehen. Das Zentrum besitzt mit rund 4'000 Werken die umfassendste Klee-Sammlung. Nebst Ausstellungen finden aber auch Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Kongresse statt.
In den vergangenen 20 Jahren haben über 3,1 Millionen Menschen das Zentrum Paul Klee und das Creaviva, welches Kunst an Kinder und Erwachsene vermittelt, besucht. "Die Kunst von Paul Klee ist durch die einfachen Formen und Farben sehr zugänglich für Kinder. Deshalb haben wir sehr häufig Schulklassen, aber auch Familien mit Kindern bei uns im Zentrum Paul Klee", erklärt Direktorin Nina Zimmer im Interview mit neo1. Der Berner Künstler lebte lange Zeit in Deutschland und schuf im Kollektiv "Blauer Ritter" Kunst mit anderen Künstlern. Als die Nazis die Regierung übernahmen, flüchtete auch Klee zurück in die Schweiz. "Seine moderne Kunst war ein Dorn in den Augen der Nazis", so Zimmer.
Das Zentrum Paul Klee hat sich über die vergangenen 20 Jahre als wichtiges kulturelles Zentrum etabliert und zählt zu den renommiertesten Kulturinstitutionen der Schweiz. Aber nicht nur: Es strahlt über die Grenzen des Kantons und der Schweiz hinaus. "Wir haben immer wieder verschiedene Ausstellungen und locken so auch Besuchende aus anderen Ländern zu uns", erklärt Nina Zimmer. Diese Vielseitigkeit der Kunst, die es im Zentrum Paul Klee zu sehen gibt, mache das Zentrum aus. "Wir setzten zum Beispiel auch sehr auf die Nachhaltigkeit und haben immer wieder Projekte auch auf dem Land, rund um das Zentrum".
Die Initiative der Gründer:innen, der Familie Klee und der Familie Müller, schuf in Zusammenarbeit mit Stadt und Kanton, ein vielseitiges kulturelles Zentrum in einem einzigartigen Bau des Stararchitekten Renzo Piano. "Solange wir so farbig und vielseitig bleiben wie die Kunst von Paul Klee, sind wir auf dem richtigen Weg", ist Direktorin Nina Zimmer überzeugt.
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