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| Abstimmungen

Das Wichtigste in Kürze zur Berner Miet-Initiative

Die Bernerinnen und Berner entscheiden Ende Monat über die Miet-Initiative. Diese verlangt, dass Vermieterinnen und Vermieter bei einem Mieterwechsel offenlegen müssen, wie hoch der Mietzins vor dem Wechsel war.

Die Regelung würde nur gelten, wenn es eine Wohnungsknappheit gibt. Das heisst, wenn weniger als 1,5 Prozent der Wohnungen frei sind. Dann würde der Berner Regierungsrat die Formularpflicht einführen, entweder für den ganzen Kanton oder für einzelne Verwaltungskreise.

Die Initiantinnen und Initianten wollen damit verhindern, dass die Mieten bei einem Mieterwechsel ohne Grund erhöht werden. Die Mieten würden zunehmend zum Problem für Familien, Alleinstehende oder Menschen mit wenig Geld, sagt Manuela Kocher Hirt, Präsidentin der SP Kanton Bern und des Ja-Komitees. "Man sieht, dass auch im Kanton Bern die Mieten in den letzten Jahren nur in eine Richtung gingen, nach oben. Mieterinnen und Mieter zahlen im Schnitt etwa 30 Prozent mehr für ihre Wohnungen."

Auf der Gegenseite sagt Stefanie Barben, Gemeinderätin von Langenthal und Mitglied des Nein-Komitees, dass vor allem der Aufwand für Vermieterinnen und Vermieter grösser würde. "Man sollte eher gegen den ganzen Papierkram arbeiten, statt dass nun noch mehr Formulare dazukommen."

Die Stimmberechtigten des Kantons Bern entscheiden am Sonntag, 28. September, über die Miet-Initiative.

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