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| Landwirtschaft | Gesellschaft

Das Waldgebiet im Dorf in Biglen wird aufgeräumt und aufgewertet

Mitten im Dorf in Biglen um den Biglebach ist ein kleines Waldgebiet. Ursprung hatte dieses als kleine Tannenbaumplantage. In den letzten Jahren ist das Waldgebiet stetig gewachsen. Jetzt wird der Wald aufgeräumt.

Die grossen Fichten werden zum Problem, erklärt Walter Portenier, zuständiger Gemeinderat von Biglen: "Die Fichten wachsen dermassen in die Höhe, dass sie zur Gefahr werden. Wenn es stark windet, könnten die Fichten auf ein Haus oder sonst etwas fallen." Weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet sei, werde der Wald jetzt aufgeräumt. Die Fichten und andere grosse Bäume werden gefällt. Bei einigen Fichten komme dafür auch ein Helikopter zum Zug, so Walter Portenier. Die restliche Arbeit sei vom Boden aus machbar. Durchgeführt werden die Arbeiten von einem ortsansässigen Unternehmen, begleitet vom Revierförster des Kantons Bern. Walter Portenier rechnet mit Kosten von 50'000 - 80'000 Franken, je nachdem wie lange der Helikopter fliegen muss. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Insgesamt dauern die Arbeiten rund zwei Wochen. Danach wird der Wald mit neuen Bäumen wieder aufgestockt, so dass aus dem Fichtenwald ein sogenannter Laub-Misch-Niederwald entsteht.

Schon länger Thema

Die Waldräumung kam nicht von heute auf morgen, erzählt Walter Portenier. "Es war immer wieder die Rede davon, jedoch nahm es vorher niemand richtig in die Finger. Im Gemeinderat haben wir dies über mehrere Legislaturen besprochen und haben jetzt einen Weg für die Umsetzung gefunden." Auch der Kanton Bern war dabei involviert. Man könne nicht einfach so einen Wald umgestalten, so Portenier. Die Gemeinde habe aber zusammen mit dem Kanton eine Lösung erarbeitet, die allen passt.

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