Beim Projekt "Wunschbaum" gab es viele Geschenke. (Bild: monicore von Pixabay)
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Das Projekt "Wunschbaum" in Vechigen zieht eine gute Bilanz
Auf dem Dorfplatz in Boll hängen keine Lichter, sondern Wünsche. Der Wunschbaum bringt Menschen zusammen und sorgt dafür, dass Weihnachten für alle etwas heller wird. Im neo1-Interview haben wir mit der Projektleiterin, Gabi Hofer, Bilanz gezogen.
Auf dem Dorfplatz in Boll steht in diesem Advent ein Weihnachtsbaum der besonderen Art. Bis zum 6. Dezember konnten Einwohnerinnen und Einwohner von Vechigen ihre Wünsche anonym auf Karten schreiben und an die Zweige hängen. Jetzt geht es darum, diese Wünsche zu erfüllen. Zeit dafür blieb bis am Donnerstag, 18. Dezember.
Initiiert wurde das Projekt von Gabi Hofer. Sie möchte Menschen erreichen, die sich ein Weihnachtsgeschenk nicht leisten können. «Ziel dahinter ist es, dass alle, die einen Wunsch haben, den sie sich selber nicht erfüllen können, in dieser Zeit die Möglichkeit erhalten, beschenkt zu werden», sagt Gabi Hofer. Wer einen Wunsch pflückt, besorgt das Geschenk, packt es idealerweise ein und gibt es im Bistro Perron 3 in Boll ab.
Es kamen viele Wünsche zusammen. Viele davon sind bescheiden. Gewünscht werden Schokolade, Foulards, Blumen, Scheren oder einfache Besuche. «Im weitesten Sinne sind es sehr bescheidene Wünsche. Bei vielen steht im Vordergrund, überhaupt ein Geschenk zu erhalten oder schenken zu dürfen», so Gabi Hofer.
Auch die Rückmeldungen der Beschenkten berühren. «Ich erlebe sie meistens am Telefon, wenn ich anrufe und mitteile, dass sie es holen gehen können. Und da kommen wirklich schöne Reaktionen zurück", sagt Gabi Hofer, die Projektleiterin. Selbst grössere Wünsche wie ein Tablet oder ein Laptop seien bereits erfüllt worden.
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