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Das GA soll teurer werden
Ein massiv teureres GA, kein Studenten-GA und keine Gemeinde-Tageskarten mehr: ÖV-Benutzer müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Dies zeigt ein internes Dokument von ch-direct, dem Zusammenschluss der Schweizer Transportunternehmer, das dem Beobachter vorliegt.
Die Verantwortlichen von ch-direct wollen mit verschiedenen Massnahmen die Erträge bei den so genannten «Heavy Usern» steigern und das Angebot straffen. Dem Beobachter liegt ein internes, vom 6. März datiertes Papier mit dem Titel «Preis- und Sortimentsstrategie Direkter Verkehr» vor. Darin sind verschiedene Mittel aufgelistet, wie diese Ziele erreicht werden sollen.
- Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2021 soll der Preis des Generalabonnements um zehn Prozent erhöht werden.
- Die Möglichkeit, das GA während maximal 30 Tagen zu hinterlegen – etwa wegen eines längeren Ferienaufenthalts – soll gestrichen werden.
- Zur Diskussion steht auch eine Abschaffung der beliebten Gemeinde-Tageskarte auf Dezember 2020.
- Bereits auf den kommenden Dezember plant ch-direct die Abschaffung des Junioren-GAs für Studierende. Davon betroffen wären rund 26'000 Studentinnen und Studenten. Sie müssten statt 2650 Franken neu 3860 Franken bezahlen, was einer Preiserhöhung um rund 45 Prozent entspricht.
Bei ch-direct betont man, dass bisher keine Entscheide gefallen seien. Mittel- bis langfristig sei es allerdings «denkbar, das Preisgefüge anzupassen». Die Preiserhöhungen sollen nun in der nationalrätlichen Verkehrskommission traktandiert werden. (pd)
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