Schiessen ist für viele Schweizer:innen ein Hobby (Bild: neo1 Archiv)
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Das eidgenössische Feldschiessen ist für die Schützenvereine ein wichtiger Anlass
Einmal im Jahr trifft sich die Schweiz im Schiessstand. Rund 110'000 Teilnehmer machten das Eidgenössische Feldschiessen Ende Mai erneut zum grössten Schützenfest der Welt.
Vom 23. bis 25. Mai war in der ganzen Schweiz der Schiesssport im Mittelpunkt. In über 2'000 Schiessständen wurde gezielt, geschossen und getroffen. Das Eidgenössische Feldschiessen, das seit über 130 Jahren stattfindet, ist mehr als ein sportlicher Anlass. Es ist ein fester Bestandteil der Schweizer Vereinskultur.
Doch nicht nur das Sportliche zählt. Das Zusammensein steht für viele ebenso im Vordergrund.
Das Feldschiessen ist damit nicht nur eine Gelegenheit, um die Treffsicherheit zu messen, sondern auch ein Ausdruck von Gemeinschaft, quer durch Generationen und Regionen. Ein Anlass, der verbindet. "Das Feldschiessen ist für uns Vereine auch wichtig, um Vereinsmitglieder zu gewinnen. Es kommen immer wieder Schützinnen und Schützen, die das erste Mal schiessen und sehr interessiert sind", sagt Lorenz Zaugg, Präsident der Schützengesellschaft Lauperswil.
Auch andere Faktoren für die Zukunft entscheidend
Das Feldschiessen ist für die Vereine wichtig, um neue Mitglieder zu gewinnen, es zeigt die Jahresleistung und hilft auch, die Finanzen zu verbessern, heisst es auf Anfrage von neo1. Doch die Vereine betonen, dass für die Zukunft noch andere Faktoren entscheidend sind. Besonders wichtig sei die Nachwuchsförderung, sagt Hansueli Wüthrich vom Schützenverein Eggiwil: "Gute Arbeit ist wichtig. Die jungen Schützinnen und Schützen müssen effizient gefördert sein." Das bestätigt auch Andrea Zürcher, die Präsidentin der Schützen Rüegsau. Es brauche dafür auch engagierte, motivierte Jungschützenleitende.
Aber auch die Finanzen sind entscheidend: "Der Munitionspreis ist immer wieder ein heiss diskutiertes Thema. Dieser darf nicht zu teuer werden, weil sonst auch das Hobby Schiessen zu teuer wird", ergänzt Lorenz Zaugg vom Schützenverein Lützelflüh.
Jammern will aber keiner der befragten Schützenvereine. Im Moment sehen sie ihre Zukunft als gesichert – nicht zuletzt wegen des eidgenössischen Feldschiessens.
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