(Bild: Google-StreetView)
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Das Ausbildungszentrum Aarwangen steht vor einer ungewissen Zukunft
Das Ausbildungszentrum Aarwangen, das von der Zar AG betrieben wird, steht vor einer ungewissen Zukunft. Dort, wo das Unternehmen aktuell Ausbildungen für den Zivilschutz, die Feuerwehr, die Polizei und Sicherheitsdienste anbietet, könnte es bald zu Veränderungen kommen. Ab 2030 gilt im Kanton Bern ein neues Gesetz zum Bevölkerungsschutz.
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat der Revision dieses Gesetzes zugestimmt. Damit ist ab 2030 neu der Kanton und nicht mehr die Gemeinden für die Ausbildung im Zivilschutz zuständig. Deshalb ist aktuell unklar, wo im Kanton künftig Personen für den Zivilschutz ausgebildet werden. Das berichtet der Unter-Emmentaler.
Wegen dieser ungewissen Situation könnte es zu Verschiebungen bei grösseren Aus- und Sanierungsprojekten kommen. Das erklärte Marc Trinkler, Präsident des Verwaltungsrats der Zar AG, an der Generalversammlung gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären sowie den Gemeinden. Das Ausbildungszentrum Aarwangen konzentriert sich deshalb derzeit auf notwendige Unterhalts- und Reparaturarbeiten am Übungsgelände im bestehenden Zustand.
Fraglich ist nun auch, ob der Standort Aarwangen für das Projekt "Sirius3" in Frage kommt. Das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär, BSM, plant ein zentrales Ausbildungszentrum, in dem Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz gemeinsam ausgebildet werden. Momentan laufen dazu Abklärungen. Zurzeit wird der Zivilschutz im Kanton Bern an fünf Standorten ausgebildet. Laut dem BSM braucht es an allen Standorten Investitionen.
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