Leere Schulhäuser wegen Corona-Ausbrüchen
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Da waren's nur noch...Corona legt Schulen lahm
Das Coronavirus ist weiterhin allgegenwärtig. Vor allem die Schulen sind seit in den letzten Wochen vermehrt betroffen. Gleich in mehreren Schulen im neo1-Land kam es zu einem grossen Corona-Ausbruch, weshalb der Kanton fleissig mit Testen beschäftigt ist.
Grosshöchstetten, Lützelflüh und auch Affoltern - sie alle sind betroffen. Nach den ersten positiven Fällen innerhalb von nur wenigen Tagen, haben sich die drei Schulen mit dem Kanton Bern in Verbindung gesetzt. Dieser hat daraufhin ein sogenanntes "Ausbruchs-Testen" angeordnet. Dies bedeutet, dass ein Team von Spezialist:innen lokal Coronatests mit allen Schüler:innen macht. Der Spuck-Test wird im Abstand von ca. vier Tagen dreimal durchgeführt. Im Unterschied zu den früheren Massentests wird dabei jeder einzelne Test ausgewertet.
Die Zusammenarbeit mit dem Kanton läuft mittlerweile um einiges einfacher als noch vor den Sommerferien, so Christoph Scheidegger, Gesamtschulleiter der Volksschule Lützelflüh. "Jetzt gibt es eine Stelle, welche speziell für die Schulen ist - also wie ein Contact-Tracing nur für Schulen. Durch das hat man einfacheren Zugang."
Aber trotz allem bedeutet der Corona-Ausbruch einen grossen Mehraufwand. Einerseits für die Schulen selber, andererseits aber auch für die Kinder und deren Eltern. In Affoltern sind noch knapp die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler im Schulhaus, der Rest befindet sich in Isolation. Der Schulleiter Beat Kneubühler erzählt: "Für die Kinder ist es eine Ungewissheit. Darf ich morgen noch in die Schule oder nicht? Es braucht eine hohe Flexibilität von den Eltern, denn plötzlich bleibt einfach ein Kind Zuhause." Grundsätzlich haben aber alle Beteiligten sehr gut mitgemacht, ergänzt Christine Hofer, die Gmeindepräsidentin von Grosshöchstetten.
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