Social Distancing beim Kühni-Znüni. Bild zvg.
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Covid19: Frische Luft hilft - Schutzmassnahmen auf dem Bau
Büro-Angestellte weichen in vielen Betrieben momentan auf das Arbeiten zu Hause aus. Der Bundesrat stuft die Situation rund um die Ausbreitung des Corona Virus als "ausserordentliche Lage" ein und empfiehlt Arbeitgebenden, Risikopersonen zu schützen und nach Möglichkeit Home Office zu organisieren.
In vielen - insbesondere handwerklichen - Betrieben wird nach wie vor gearbeitet, obwohl so etwas wie Home Office undenkbar ist. Maurer*, Schreiner*, Maler* und viele weitere sind auf Baustellen im Einsatz und oft auch auf Kundenkontakt angewiesen. "Diesen versuchen wir momentan zu vermeiden, oder Bausitzungen im Freien und unter Einhaltung der Hygiene Schutzmassnahmen abzuhalten", so Ernst Kühni der Kühni AG in Ramsei zu Radio neo1. Im Unternehmen gelten die 2 m-Abstandsregel und die Hygienemassnahmen des Bundes wo immer möglich nicht nur für kaufmännische Angestellte, sondern auch für die Mitarbeitenden im Ausseneinsatz. "Bald hoffen wir, auch in jedem Auto einen Spender für Desinfektionsmittel platzieren zu können, um unsere Mitarbeitenden zu schützen.
Auch die Herrmann Gartenbau AG in Burgdorf setzt auf ähnliche Massnahmen und hofft natürlich, den Betrieb auf diese Weise so lange wie möglich aufrecht erhalten zu können. "Wir arbeiten an der frischen Luft", so Marc Herrmann. "Das ist unser Vorteil".
Welche wirtschaftlichen Folgen diese Massnahmen bei laufendem Betrieb haben könnten und ob die beiden regionalen Betriebe bereits und - wie viele selbstständige Unternehmer - existentielle Sorgen plagen, das hört ihr in den Beiträgen.
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