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Covid-19: Auch die Gemeinden im neo1-Land sind gefordert

Der Bund und die Kantone sind stark gefordert in der Corona-Krise. Aber auch die Gemeinden haben viel zu besprechen, zu koordinieren und zu helfen. neo1 hat bei den Gemeinden nachgefragt.

Das Coronavirus hat die Schweiz fest im Griff. Beinahe täglich gibt es neue Vorschriften von Bund und Kantonen. Aber auch die Behörden auf Gemeindeebene waren oder sind stark gefordert, wie eine Umfrage von neo1 zeigt. Viele Fragen waren am Anfang zu klären und gerade die Schliessungen von zum - unter anderem - Bibliotheken, Lokalen oder auch Restaurants gab zu reden, bestätigt der Gemeindepräsident von Langnau, Walter Suter gegenüber neo1. In Willisau seien sie aber froh, dass der Bundesrat sehr klare, strenge Regeln vorgebe, sagt die Stadtpräsidentin Erna Bieri gegenüber neo1. Auch wenn der Aufwand, diese Regeln lokal umzusetzen, nicht zu verachten sei.

Mittlerweile habe sich die Bevölkerung aber an die Massnahmen gewöhnt. "Es braucht immer eine gewisse Anpassungszeit", sagt auch der Gemeindepräsident von Worb, Niklaus Gfeller zu neo1. So tönt es auch von seinen Amtskolleginnen und Kollegen aus Burgdorf, Willisau und Langenthal. Wobei in Langenthal schon länger strengere Massnahmen gelten, betont Stadtpräsident Reto Müller. "Wir sind schon früh einen Schritt weiter gegangen als der Bundesrat", so Müller. In Langenthal gäbe es zum Beispiel schon länger die sogenannten "Spuckschutze" an den Schaltern der Verwaltung und sie haben schon sehr früh alle Sitzungen abgesagt.

Jetzt sind die Behörden in ständigem Kontakt mit der Bevölkerung, mit betroffenen Gewerbe- oder Pflegebetrieben. So hören sie, wo der Schuh drückt und wo es allenfalls Massnahmen und Hilfe braucht. 

Alle Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden betonen gegenüber neo1, wie wichtig das Verständnis der Bevölkerung ist. Sie sind daher froh, dass eine grosse Solidarität herrsche und möchten deshalb danken für die Solidarität und die Mithilfe. Insbesondere auch für den Einsatz des Pflegepersonals.

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