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Coronasituation in den Alters- und Pflegeheimen ist ruhig, aber angespannt
Coronasituation? Boosterimpfung? Personalausfälle? Schutzkonzepte? - Radio neo1 hat bei Pflegeheimen in der Region nachgefragt.
"Im Augenblick haben wir unter den Bewohnenden keine positiven Fälle. Einzig unter den Mitarbeitenden waren in der letzten Zeit einzelne positiv oder in Quarantäne", sagt Ruedi Scherrer, Geschäftsleiter vom Alters- und Pflegezentrum Sunnematte in Escholzmatt. Auch im Alterszentrum Haslibrunnen in Langenthal und im Alterszentrum Sumiswald gibt es im Moment keine Coronafälle. Die Stiftung Lebensart mit mehreren Standorten hat einige Fälle, die nun aber isoliert sind.
In allen befragten Pflegeheimen sind die meisten Bewohnenden impfwillig und die meisten haben auch schon die Boosterimpfung bekommen. "Da wir nicht alle zusammen geimpft haben, werden im Januar und im Februar noch einige Bewohnende geboostert", sagt Iolanda Aegerter, Leiterin der Region Bärau der Stiftung Lebensart.
Seit dem 16. Dezember 2021 gilt im Kanton Bern eine Zertifikats- oder Testpflicht für alle Mitarbeitenden in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Spitex-Organisationen. Diese Regelung war für den grössten Teil vom Personal der Pflegeheime kein Problem. "Zweimal in der Woche testen wir alle, die nicht geboostert sind. Wenn jemand Symptome hat, dann haben wir auch noch Schnelltests", sagt Patrik Walther, Geschäftsführer vom Alterszentrum Sumiswald.
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