Werbung
Coronamassnahmen-Kritiker wollten in Langnau demonstrieren
Trotz Demonstrationsverbot sollte heute in Langnau eine Kundgebung von Kritikern der Coronamassnahmen stattfinden. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass die Grundrechte eingeschränkt werden. Die Gemeinde wurde vorgängig darüber informiert.
Besorgte Menschen wollen darauf aufmerksam machen, dass die Grundrechte ausgeschaltet sind und die Massnahmen gegen das Coronavirus nicht gerechtfertigt sind, so schreiben die Initianten der Mahnwache in ihrem Einladungsschreiben, das neo1 vorliegt. Auf Anfrage bei der Gemeinde heisst es, sie seien informiert. Der Gemeindepräsident Walter Sutter sagt, sie werden keine Kundgebung tolerieren, denn die gesetzlichen Grundlagen seien klar, alle Demonstrationen seien verboten. Darüber habe die Gemeinde auch die Initianten informiert.
Die Gemeinde wird nun beobachten, wie sich die Situation heute Nachmittag entwickelt. Auch die Polizei sei informiert und werde allenfalls einschreiten, wenn eine grössere Menschenansammlung nicht mit Gesprächen könne aufgelöst werden. Walter Sutter hofft aber, dass das nicht nötig sein wird, wie er gegenüber neo1 betont.
Nur wenig Leute beim Viehmarktplatz
Es fanden sich nur wenige Personen auf dem Viehmarktplatz ein. Wer vorbeikam, wurde von der Polizei bis um 14:30 Uhr wieder weggeschickt, erklärt der Gemeindepräsident Walter Sutter. "Der Sicherheitsdienst und die Polizei waren vor Ort präsent und auch die Initiantin war beim Viehmarktplatz. Sie hat die zuvor aufgebotenen Leute dazu motiviert dem Anlass doch noch fernzubleiben", so Sutter. Der Langnauer Gemeindepräsident ist froh, ging die Geschichte glimpflich aus.
Werbung
