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Contact Tracing - auch im Jahr 2022 ein grosses Thema

Die Omikron-Variante des Coronavirus verbreitet sich rasant. Die Fallzahlen sind so hoch wie nie zuvor. Doch in Sachen Contact Tracing läuft es flüssiger denn je.

Schon im Herbst mit der Delta-Variante habe man das Contact Tracing im Kanton Bern langsam umgestellt. "Wir erreichen die Personen in Quarantäne via SMS oder E-Mail." erklärt der Kommunikationsleiter der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern, Gundekar Giebel. Das Contact Tracing funktioniert nun also digital statt analog. Mitte Dezember habe man dann komplett umgestellt - auch wegen der Effizienz: "Nur etwa zehn Prozent der gemeldeten Fälle müssen wir versuchen, auf andere Arten zu erreichen."

Trotz den neuen und zeitgemässeren Möglichkeiten im Contact Tracing sind im Kanton Bern weiterhin rund 170 Personen angestellt. "Von den rund fünftausend täglichen Isolationen, haben viele Menschen noch Fragen. Die Hotlinetätigkeit bleibt also." Auch weitere administrative Arbeiten wie das Versenden von Quarantäneverordnungen und ähnlichem findet weiterhin durch das Contact Tracing statt, erklärt Gundekar Giebel.

Die hohen Fallzahlen können so zwar nicht verhindert werden, aber es hilft mit, die Ansteckungen bestmöglich zu verteilen: "Das Ziel ist nicht, Omikron zu stoppen, sondern die Erkrankungen möglichst lange herauszuzögern." Somit könne der Service Public weiterhin Aufrecht erhalten bleiben.

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