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Christoph Spycher ab Herbst 2027 nicht mehr Sportchef von YB

Nach rund elf Jahren an der Spitze der sportlichen Leitung will Christoph Spycher beim BSC Young Boys kürzertreten. Im September 2027 soll er seine operativen Aufgaben voraussichtlich abgeben. Dem Klub bleibt er aber weiterhin verbunden.

Christoph Spycher wird seine Funktion als Chief Sports beim BSC Young Boys voraussichtlich im Spätsommer 2027 abgeben. Der Entscheid sei in Absprache mit YB-Eigentümer Jöggi Rihs und Verwaltungsratspräsident Marcel Brülhart gefallen, teilt der Berner Fussballklub mit. Der genaue Zeitpunkt der Übergabe hängt davon ab, wann die Nachfolge geregelt und eingearbeitet ist.

Spycher will auch nach seinem Rückzug aus dem operativen Geschäft im Verwaltungsrat bleiben und weiterhin als Minderheitsaktionär am Klub beteiligt sein. Damit soll er YB auch künftig unterstützen.

Nachfolge soll frühzeitig geregelt werden

Der 48-Jährige steht seit rund elf Jahren an der Spitze der sportlichen Leitung. In dieser Zeit erlebte YB eine der erfolgreichsten Phasen der Klubgeschichte. Dazu gehören sechs Meistertitel, zwei Cupsiege und vier Teilnahmen an der Champions League.

Spycher begründet seinen Entscheid damit, dass für ihn nach dieser langen Zeit ein guter Moment gekommen sei, um loszulassen. Er wolle nach dem Ende seiner operativen Tätigkeit zunächst eine Standortbestimmung vornehmen und herausfinden, wie seine berufliche Zukunft aussehen soll.

Bis dahin will er seine Aufgaben mit vollem Einsatz weiterführen. Er werde sowohl die Wintertransfers als auch jene im Sommer 2027 gemeinsam mit dem Technischen Leiter Mathieu Beda begleiten.

Mathieu Beda bleibt eine wichtige Figur

YB will die Zeit bis zur Übergabe nutzen, um die Strukturen der sportlichen Führung zu überprüfen und die Nachfolge zu regeln. Laut Verwaltungsratspräsident Marcel Brülhart wird Mathieu Beda auch künftig eine Schlüsselrolle einnehmen. Gleichzeitig könnte es bei der Neuausrichtung einen zusätzlichen Impuls von ausserhalb des Klubs brauchen.

Brülhart würdigt Spychers Beitrag zur Entwicklung von YB. Dieser habe nicht nur sportliche Erfolge ermöglicht, sondern auch dazu beigetragen, dass sich die Menschen in der Region und darüber hinaus wieder stärker mit dem Klub identifizierten.

Der Rückzug aus dem operativen Geschäft sei für YB zwar ein grosser Einschnitt. Dank der frühzeitigen Planung soll aber genügend Zeit bleiben, um die künftige sportliche Führung aufzustellen. (pd, neo1)

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