Werbung
Christian Gerber und der lange Weg zum Tinyhouse auf der Moosegg
Die dreiteilige SRF-Doku «Tiny House – Der grosse Traum vom kleinen Haus» begleitet drei Menschen, die ihren Wunsch nach einem kleinen Eigenheim verwirklichen wollen. Im Zentrum steht Christian Gerber aus dem Emmental.
Der ehemalige Lehrer packte sein Projekt an und plante, gemeinsam mit seiner Partnerin Pascale in einen umgebauten Zirkuswagen zu ziehen. Die beiden träumten von einem naturverbundenen Leben, das sie mit Gleichgesinnten teilen können. Doch das Projekt zog sich hin: Es ist schwer, einen Platz für den Wagen zu finden, und auch die Liebe steht auf der Kippe.
Nun sind drei Jahre vergangen, und die SRF-Sendung wird am Freitag, 1. November, zum ersten Mal ausgestrahlt. Aus dem Wagen, der auf der Moosegg steht, schaut Christian Gerber mit Pascale die Serie – jedoch lediglich als Freunde, denn sie sind kein Paar mehr. „Die Kamera hat mich drei Jahre lang begleitet: von den Anfängen, als ich gefühlt in der Schreinerei gelebt habe, bis zum Umbau des Wagens, der Stellplatzsuche, und dem Bruch mit meiner damaligen Partnerin... Vieles ist passiert und vieles ist zu sehen.“ Es gehe um ein Herzensprojekt, so Christian Gerber gegenüber neo1. „Im Vordergrund steht die Idee, auf kleinerem Raum zu wohnen und meinen materiellen Verbrauch zu reduzieren, um meinen eigenen ökologischen Fussabdruck zu verkleinern.“
Die weiteren Protagonistinnen, die in der Doku zu sehen sind – Regin Lorenz und Claudia Raemy – haben ähnliche Träume, verfolgen jedoch unterschiedliche Wege. Sie kämpfen mit hohen Baukosten, Finanzierungsfragen und familiären Herausforderungen, um ein Leben im Tiny House zu realisieren.
Werbung
