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Burgdorfer Stadtrat darf in der Markthalle tagen
Die Berner Regierung hat eine ganze Reihe von Gesuchen um die Durchführung von Parlamentssitzungen genehmigt. Zwischen Ende April und Juli dürfen deshalb trotz Corona-Krise und Versammlungsverbot die Parlamente von Bern, Burgdorf, Interlaken, Köniz, Langenthal, Muri, Münchenbuchsee, Münsingen, Steffisburg und Worb tagen.
Die Kantonsregierung hat in den Bewilligungen den Vorbehalt formuliert, dass die Städte und Gemeinden umfassende Schutzkonzepte umsetzen. Diese Konzepte führten die Gesuchsteller im Gesuch auf. Dazu gehören detaillierte Hygienemassnahmen, wie die Kantonsregierung am Mittwoch mitteilte. "Wir müssen diverse Auflagen erfüllen. Die Markthalle ist gerade für den nötigen Abstand eine gute Lösung", sagt der Stadtschreiber von Burgdorf, Roman Schenk gegenüber neo1.
Die Stadtratssitzung sei nötig weil wichtige Geschäfte anstehen, welche nicht warten können. "Wir hatten seit März keine Sitzung mehr. Langsam stauen sich die Themen an", so Roman Schenk. Es gehe aber auch um den politischen Austausch während der Corona-Krise.
Der Regierungsrat fordert auch, dass die Sitzungen auf die Behandlung von dringlichen und unaufschiebbaren Geschäften beschränkt werden. Bereits früher bewilligt hat der Regierungsrat ein Ausnahmegesuch der Stadt Thun für die Stadtratssitzung vom 7. Mai. "Wir haben uns mit Langenthal und Thun abgesprochen", erklärt Roman Schenk. (neo1 / sda)
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