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Burgdorfer Parlament spart beim Stadtpersonal
Das Burgdorfer Parlament hat das Budget 2020 angenommen - allerdings nicht, ohne vorher noch eine Änderung anzubringen: Das budgetierte Lohnsummenwachstum von 2% wurde auf Antrag der SVP-Fraktion auf 1,5% gekürzt. Damit nicht genug. Die GLP-Fraktion brachte ihrerseits einen Spar-Auftrag fürs Budget 2021 durch.
In der mit 20 Ja- zu 16 Neinstimmen angenommenen Parlamentserklärung steht, dass im Jahr 2021 die Lohnsumme sogar nur um 1% wachsen dürfe, eine allfällige Teuerung ausgenommen. Die GLP will damit ein Zeichen setzen, wie ihr Fraktionschef Ueli von Känel ausführte. Damit seien dem Gemeinderat die Hände stark gebunden, sagt Stadtpräsident Stefan Berger. Schon die Schaffung einer neuen Stelle würde damit zum Problem. Ausserdem sei in Burgdorf aktuell ein Prozess im Gang, um das jetzt gültige Leistungslohnsystem zu überprüfen. Dieses sieht vor, gute bis sehr gute Leistungen mit rascherem Lohnanstieg zu belohnen. Damit das System funktioniert, braucht es aber die entsprechenden Mittel. Die Stadt muss sich darüber klar werden, ob sie sich ein solches System leisten kann und will. Diese Diskussion soll dazu beitragen, dass in Zukunft die Löhne des Stadtpersonals nicht mehr Gegenstand der Budgetdebatte sind. Sie benötigt allerdings noch etwas mehr Zeit. Der Stadtrat gab auf die Frage von Stefan Berger, ob dieser Prozess jetzt trotzdem weitergeführt werden soll, ein Ja zur Antwort.
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