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| Politik

Burgdorf spricht 16 Millionen für Strassen und Fernwärme

Der Stadtrat von Burgdorf hat einem Kredit von 16 Millionen Franken zugestimmt – trotz Kritik aus dem Parlament. Das Geld soll in den nächsten zehn Jahren in Strassenunterhalt und den Ausbau der Fernwärme fliessen.

Ein einstimmiges Ja – wenn auch teilweise zähneknirschend:
Am Montagabend hat der Stadtrat von Burgdorf einem Kredit von 16 Millionen Franken für den Strassenunterhalt und die Fernwärme zugestimmt.

Das Geld benötigt die Stadt Burgdorf für Bauarbeiten in den nächsten zehn Jahren. In dieser Zeit will die Localnet AG ihre Leitungen für Fernwärme und Wärmeverbund ausbauen, weil deutlich mehr Haushalte in Burgdorf angeschlossen werden sollen. Es mache deshalb Sinn, dass auch die Stadt mitziehe, betont Gemeinderat Francesco Rappa: "Wir haben schnell gemerkt, dass wir ermöglichen möchten, dass die Localnet AG über die ganze Stadt ihr Netz ausbauen kann. Deshalb haben wir gleich auch die Strassensanierungen integriert, damit wir nicht die Strassen mehrmals aufreissen müssen."

Diese Ansicht teilt auch der Stadtrat und genehmigt den Kredit einstimmig – bei einer Enthaltung. Auch wenn die linke Hälfte des Parlaments nur zähneknirschend zugestimmt hat. Sie tue sich schwer damit, dem Gemeinderat einen so grossen «Blankoscheck» für zehn Jahre auszustellen – und erwarte dafür eine jährliche Information sowie, dass der Klimaschutz berücksichtigt werde. "Wir nehmen dies zur Kenntnis. Den zusätzlichen Forderungen, welche gestellt wurden, werden wir auch gerecht", sagt Francesco Rappa.

Mit dem Entscheid kann Burgdorf die 16 Millionen Franken in den nächsten zehn Jahren einsetzen. Der Zeitplan hängt jedoch noch von der Localnet AG ab.
Der hohe Betrag ist bereits in der Finanzplanung enthalten und kann von der Stadt getragen werden.

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