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Burgdorf: Schluss mit Privilegien für Sozialhilfebeziehende
Seit 2014 mussten Sozialhilfebeziehende in Burgdorf für ihre Hunde nicht die ganzen Hundetaxen von 100 Franken pro Jahr zahlen. Gestern hat der Stadtrat dieses Privileg aber abgeschafft.
Der Aufwand für das Eintreiben der Gebühren und die Registration der betroffenen Personen sei für die Verwaltung zu gross, so war das Hauptargument gestern im Stadtrat. Daher wurde die Reduktion mit knapper Mehrheit angenommen. Wenig Verständnis dafür hatten die linken Parteien SP und Grüne. Dass der Aufwand nun geringer werde, sei eine Illusion, sagt SP-Stadtrat Peter Hauser. Für viele Sozialhilfebeziehende, insbesondere auch für solche, die auch mit Alkohol oder Drogen Probleme haben, sei das Bezahlen der Hundetaxe sowieso keine Priorität. Die Folge sei dann eine weitere Betreibung, was sowohl für die Stadt Mehraufwand bedeute, wie auch für die Betroffenen ein weiterer Eintrag bedeute.
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