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Burgdorf kann zweite Hälfte der Beleuchtung ersetzen

Die Stadt Burgdorf hat gut 2'000 Lampen. Das sind zum Beispiel Strassenlampen oder Beleuchtungen von Gebäuden. Gut die Hälfte dieser Lampen hat die Stadt bereits ersetzt und auf LED umgerüstet. Jetzt kann die Stadt den zweiten Teil der Beleuchtung in Angriff nehmen.

Nächstes Jahr will Burgdorf mit dieser zweiten Etappe loslegen. Bis 2045 sollen dann alle alten Lampen ersetzt sein. Der Stadtrat hat am Montagabend dafür einen Kredit von 3,45 Millionen Franken mit 38 Ja- zu einer Nein-Stimme bewilligt. Die Umrüstung sei nötig, sagt der zuständige Gemeinderat Francesco Rappa. Für die alten Lampen gebe es keine Ersatzteile mehr. Auch finanziell sei die Umrüstung eine gute Sache. "Die Energiekosten gehen frappant runter. Als Beispiel: Während der ersten Etappe haben wir das Schloss und die Stadtkirche neu beleuchtet. Der Energieverbrauch kam um 70 Prozent herunter. Entsprechend sanken auch die Kosten. Wir profitieren als Stadt, wenn wir die Energie sinnvoll einsetzen, die Kosten senken und auch ökologischer unterwegs sind."

Die neue LED-Strassenbeleuchtung der ganzen Stadt wird mit einer Steuerung vernetzt. So kann die Stadt die Beleuchtung zentral steuern und überwachen. Defekte Lampen werden automatisch gemeldet. Zudem ist es möglich, die Helligkeit der Lampen je nach Verkehr zu dimmen, was wiederum Strom spart.

Der Kreditbeschluss des Stadtrats unterliegt noch dem fakultativen Referendum. Personen, die damit nicht einverstanden sind, können in den nächsten zwei Monaten Unterschriften dagegen sammeln. Francesco Rappa glaubt aber nicht, dass es Gegenwind gibt.

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