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Bund möchte bei Entnahme und Speicherung von CO2 vorwärts machen
Die Schweiz soll bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können. Damit das vom Bundesrat 2019 beschlossene Netto-Null-Ziel erreicht werden kann, sind Technologien zur CO2-Entnahme und -Speicherung für schwer vermeidbare Emissionen notwendig.
Das Netto-Null-Ziel kann und soll die Schweiz gemäss dem Bund vorrangig durch eine Abkehr von Öl und Gas erreichen. Die langfristige Klimastrategie des Bundesrates zeigt jedoch, dass aus anderen Quellen schwer vermeidbare Treibhausgasemissionen verbleiben. Um diese anzugehen, sind Technologien notwendig, die CO2 speichern oder der Atmosphäre dauerhaft CO2 entziehen. An der Tagung «CO2-Entnahme und -Speicherung» des Bundesamts für Umwelt diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Forschung und der Verwaltung über die Chancen und Herausforderungen der CO2-Speicherung.
Eröffnet wurde die Tagung von Bundesrätin Simonetta Sommaruga. "Es muss im Klimaschutz weitergehen. Die Entnahme und langfristige Speicherung von CO2 ist technisch machbar und wirtschaftlich tragbar", sagte die Umweltministerin in ihrer Rede. Ausserdem unterstrich sie, wie wichtig es ist, dass die Weichen für den schrittweisen Ausbau dieser Technologien heute gestellt werden. Der Bund arbeite deshalb an den Grundlagen dafür. (pd/neo1)
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