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Adrian Walther triumphiert auf dem Brünig

120 Schwinger stellten sich am letzten Tag im Juli der Herausforderung, auf dem Brünig einen Kranz zu gewinnen. Am Ende nahmen 21 Schwinger das begehrte Eichenlaub mit nach Hause und können mit breiter Brust dem Saisonhöhepunkt, dem ESAF in Pratteln, entgegensehen. Am Grössten wird das Selbstvertrauen aber sicher bei den beiden Schlussgangteilnehmern, Adrian Walther und Werner Schlegel sein.

Nach einem Ausfall und einer Durchführung ohne Zuschauende, fand das diesjährige Bergschwinget auf dem Brünigpass wieder vor vollen Rängen und über 6000 begeisterten Schwingfans statt. Dass am Ende ein neuer Sieger erkoren würde, war spätestens mit dem Bekanntwerden des Schlussgangs klar. Die beiden aufstrebenden jungen Wilden, der Mittelländer Adrian Walther aus Habstetten und der Nordostschweizer Werner Schlegel aus Hemberg standen sich im Schlussgang gegenüber. Keiner der beiden konnte bisher auf der Wasserscheide zwischen Innerschweiz und Bernbiet triumphieren.

Der Schlussgang war wie erwartet animiert und sehr lebendig, die beiden gingen von Anfang an aufs Ganze. Mussten sie auch: Bei einem gestellten Schlussgang hätte nämlich Samuel Giger den Festsieg geerbt. Soweit kam es aber nicht, denn nachdem sich Walther spektakulär aus einer brenzligen Situation am Boden befreit hatte, konnte er den finalen Angriff lancieren und Schlegel ins Sägemehl betten.

Im Gesamten konnten 21 Schwinger mit dem Kranz nach Hause gehen. Sechs Berner, acht Innerschweizer und acht Nordostschweizer. Bester Mittelländer war Sieger Adrian Walther, Matthias Aeschbacher war bester Emmentaler und Marc Lustenberger, der seinen ersten Bergkranz gewann, schwang bei den Entlebuchern obenauf. 

Schlussrangliste
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