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Blut der Gruppe 0 negativ wird knapp - so sieht's in der Region aus
Die Blutreserven der besonders gefragten Blutgruppe 0 mit Rhesusfaktor negativ sind in der Schweiz derzeit knapp. Die Dachorganisation Blutspende SRK Schweiz ist besorgt. Alarmierend sei die Lage jedoch nicht.
"Man kann nicht von einer Unterversorgung sprechen, eher von einer angespannten Situation", sagte Alexander Bernhard, Mitglied der Geschäftsleitung von Blutspende SRK.
Nur 6 Prozent der Bevölkerung haben die Blutgruppe 0 negativ. Sie gelten als Universalspender, da ihre Blut allen Personen - egal welcher Blutgruppe - übertragen werden kann. Das ist insbesondere in Notfällen wichtig, wenn die Blutgruppe eines Verletzten noch nicht bekannt ist.
Nach Ansicht von Alexander Bernhard kennen nach wie vor zu viele Leute ihre Blutgruppe nicht. Blutspende SRK hat deshalb im Juni eine nationale Kampagne in Intercity-Zügen lanciert. Es gehe darum, die jungen Leute zu motivieren, Blut zu spenden, sagte Bernhard.
Die regionalen Zentren Langenthal und Burgdorf haben, was die 0 Negativ-Blutreserven angeht, ähnliche Bestände wie die gesamte Schweiz. Mehr Mühe macht ihnen, einen angestammten Spender zu ersetzen, wenn dieser aus unterschiedlichen Gründen plötzlich nicht mehr spenden kann, sagt Ursula Minder, Leiterin des Spenderkontaktzentrums. Demnach braucht es rund fünf neue Spender um einen Stammspender zu ersetzen.
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