Das Sunflower Lanyard ist seit rund einem halben Jahr in den BLS Reisezentren erhältlich (Bild: zVg / BLS).
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BLS zieht positive Bilanz zu Schlüsselbändern für Menschen mit unsichtbaren Behinderungen
Seit einem halben Jahr verteilt die BLS in ihren Reisezentren Schlüsselbänder mit Sonnenblumenmotiv. Sie sollen Menschen mit unsichtbaren Behinderungen helfen, im Zug auf ihre besonderen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Die BLS zieht eine positive erste Bilanz.
Seit einem halben Jahr gibt es in den BLS-Reisezentren sogenannte Sunflower Lanyards. Es handelt sich um ein Schlüsselband mit Sonnenblumen auf grünem Hintergrund. Es ist das internationale Erkennungszeichen für Menschen mit einer Behinderung, die von aussen nicht sichtbar ist, zum Beispiel Autismus, Angststörungen oder eine Hörbehinderung. Ziel der BLS ist es, dass Betroffene im Zug mit diesem Schlüsselband auf sich aufmerksam machen können.
Auf Anfrage von neo1 zieht Helene Soltermann, Mediensprecherin der BLS, nach einem halben Jahr eine erste Bilanz. "Wir ziehen ein positives Fazit. Der Aufwand ist relativ übersichtlich, und es ist eine positive Aktion. Es wurden einige Bändel abgeholt, nicht wahnsinnig viele, aber das Angebot wird genutzt." Die BLS habe zum Start jedem ihrer rund 20 Reisezentren 100 Stück zur Verfügung gestellt. Ein Reisezentrum habe bereits Nachschub bestellt.
Auch die Rückmeldungen von Menschen, die ein solches Schlüsselband abgeholt hätten, seien bisher gut. "Als wir die Aktion gestartet haben, erhielten wir einige Rückmeldungen, und diese waren grossmehrheitlich positiv."
Die BLS habe auch beim Zugpersonal nachgefragt. Auch dort kämen die Schlüsselbänder gut an. Dank ihnen wisse das BLS-Personal, dass bei der Billettkontrolle möglicherweise mehr Geduld, Unterstützung und Zeit nötig seien, erklärt Helene Soltermann.
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