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BLS-Stiftung plant Kultur- und Begegnungsort im Depot Burgdorf

Die BLS-Stiftung will das historische Depot beim Bahnhof Burgdorf zu einem öffentlich zugänglichen Kultur- und Veranstaltungsort umnutzen. Ziel ist es, das Bahnerbe zu erhalten und das Gebäude für Ausstellungen, kulturelle Anlässe und Bildungsangebote zu öffnen.

Das teilte die BLS-Stiftung am Dienstag mit. Die Vorarbeiten laufen demnach schon seit 2024. Involviert sind Fachpersonen aus den Bereichen Tourismus, Geschichte und Veranstaltungsorganisation sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Bevölkerung. Besonders der Einbezug von jungen Menschen sei ihnen wichtig, sagt Violetta Vitacca, Projektleiterin der Erlebniswelt Depot Burgdorf. "Wir wollen etwas Langfristiges aufbauen, das über mehrere Generationen bestehen bleibt. Darum ist es wichtig, dass wir auch mit der jungen Generation sprechen, denn sie prägt die Zukunft. Uns geht es aber auch um Nachwuchsförderung und die Erhaltung des Kulturerbes."

"Unser Ziel ist es, das Depot nicht einfach zu erhalten, sondern als lebendigen Ort weiterzuentwickeln", sagte Christian Maurer, Leiter der Geschäftsstelle der BLS-Stiftung, gemäss der Mitteilung. Der Testbetrieb ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Die Finanzierung soll über Eigenleistungen, Betriebserträge und Drittmittel erfolgen. Die Stadt Burgdorf unterstützt das Projekt finanziell und organisatorisch.

"Ein kultureller Ort und ein museales Angebot an diesem Standort sind für uns ideal", sagte Stadtpräsident Stefan Berger. Die Stadt möchte die Entwicklung des Quartiers Bahnhof Nord in den kommenden Jahren vorantreiben. (neo1 / sda)

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