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Biglen investiert 240'000 Franken in die Fassade des Gemeindehauses

Die Fassade des Gemeindehauses in Biglen ist durch Feuchtigkeit beschädigt. Die Gemeinde will sie für rund 240'000 Franken sanieren. Bis am 9. November läuft die Referendumsfrist.

Die Gemeinde Biglen muss ihr Gemeindehaus sanieren. Das ehemalige Schulhaus ist nicht mehr in gutem Zustand, wie es in der Gemeindezeitung «Biglebach» heisst. Das Problem ist die Feuchtigkeit, erklärt Gemeindepräsident Urs Schweizer gegenüber neo1: "Es ist häufig so, dass bei alten und in unserem Fall, geschützten Häusern, die Feuchtigkeit im Boden ist. Beim Gemeindehaus ist die Feuchtigkeit nun in der Fassade, im Mauerwerk und im Holz aufgestiegen ist."

Das Holz sei verfault und der Verputz habe sich gelöst, sagt Urs Schweizer. Biglen muss nun rund 240'000 Franken in die Sanierung der Fassade investieren. Das sei relativ viel Geld für eine kleine Fläche, meint Schweizer. Weil aber verschiedene Fachleute nötig seien und die Arbeiten sehr aufwendig seien, koste die Sanierung entsprechend viel. Zudem dränge die Zeit. "Wir müssen schauen, dass die Feuchtigkeit unten am Gebäude bleibt und nicht in den ersten Stock hinauf drückt. Deshalb ist die Sanierung dringlich", sagt Urs Schweizer.

Konkret erhält das Gemeindehaus einen neuen Anstrich. Die Farbe lässt Feuchtigkeit besser nach aussen entweichen und schützt gleichzeitig besser vor Wasser von aussen, beispielsweise vor starkem Gewitterregen.

Bis am 9. November läuft die Referendumsfrist. Gibt es keinen Widerstand, kann Biglen die Sanierung des Gemeindehauses anschliessend in Angriff nehmen.

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