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Bevölkerung will in Biglen bessere Anschlüsse vom Postauto auf den Zug

Die Postautolinie Biglen - Lützelflüh ist schlecht ausgelastet und rentiert daher nicht. Nun zeigt eine Umfrage der Postauto AG in den betroffenen Gemeinden, was sich die Bevölkerung bezüglich Fahrplan wünscht. 

Gestern, Dienstagabend, hat die Postauto AG den Gemeinden Biglen, Arni, Lützelflüh und Goldbach die Resultate der Umfrage präsentiert. Mehrere hundert Personen haben die Umfrage ausgefüllt und so erklärt, welche Anpassungen sie am Fahrplan wünschten. Die grosse Mehrheit plädierte dabei für bessere Anschlüsse in Biglen auf den Zug. Aktuell gibt es da jeweils längere Unterbrüche und somit Wartezeiten, die die Nutzung des Postautos unattraktiv machen. Mit einer entsprechenden Anpassung erhoffen sich die Gemeinden nun, dass sich die Auslastung der Postautolinie 472 verbessert, erklärt der Landiswiler Gemeindepräsident Samuel Witter auf Anfrage von neo1. Nur so könne die Linie überhaupt erhalten bleiben.

Nun ist es an der Postauto AG, die Anpassungen entsprechend den Wünschen der Bevölkerung umzusetzen. Schon ab dem Fahrplanwechsel nächsten Dezember soll es soweit sein. Falls aber auch diese Anpassungen keine Verbesserungen bringen, wird die Linie eingestellt, sofern die Gemeinden und der Kanton nicht mehr dafür bezahlen. Denn für Postauto ist die Linie heute nicht rentabel. Ein Abbau sei aber unbedingt zu verhindern, betont Wittwer weiter. Denn damit würde der einzige öV-Anschluss der Gemeinden Landiswil und Arni wegfallen. Für die Gemeinden hätte dies negative Folgen, denn auch Einzonungen wurden entsprechend geplant.

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