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Betroffene Gemeinden bedauern Schliessung
Immer weniger Menschen brauchen noch einen Bankschalter. Die Aufgabe vom Ein- und Auszahlen wird mehr und mehr von Automaten übernommen. Wichtiger seien für die Kunden die Beratungsgespräche im komplexen Finanzumfeld.
Genau dieser Umstand und dazu das schwierige Umfeld mit Negativzinsen führt bei der Raiffeisenbank Oberes Emmental zu Umstrukturierungen. Die drei Filialen Röthenbach, Schangnau und Signau werden auf Ende November geschlossen. Die Einsparungen durch diese Schliessungen und weitere Optimierungen sollen der Bank helfen, ihr Eigenkapital von momentan 12% auf die nötigen 18% zu erhöhen. Das wird so verlangt, da die Raiffeisenbank Schweiz mit ihrer Grösse mittlerweile zu den sogenannt systemrelevanten Banken gehört.
"Wir wollen uns noch stärker als Beraterbank etablieren", so Verwaltungsratspräsident Marco Mutzner. "Natürlich schmerzen uns die Schliessungen", heisst es von Bankleiter Reto Müller. "Die Lösung mit dem möglichen Geldbezug in der Bäckerei Bieri in Röthenbach und Schangnau, dazu der Ausbau im Eggiwil und der Bargeld-Heimlieferservice sollten aber den Verlust abfedern."
Durch die Schliessung kommt es zu keinem Stellenabbau. Die drei verbleibenden Mitarbeitenden werden weiter beschäftigt, eine vierte, ebenfalls betroffene Person hatte schon vor der Ankündigung der Schliessung gekündigt.
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