(Bild: zVg. Insieme 21)
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BAM für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Thun
An einer Berufsausbildungsmesse, kurz BAM, können Jugendliche die Vielfalt der Berufswelt und Ausbildungsmöglichkeiten erleben. Diverse Firmen und Institutionen stellen die verschiedenen Berufe vor, welche sie anbieten. Eine solche Berufsausbildungsmesse gibt es nun auch speziell für Jugendliche mit kognitiver Beeinträchtigung.
Am Mittwoch, 11. März gibt es in Thun zum ersten Mal eine Mini BAM. Denn eine Nachfolgelösung nach der Schule zu finden, sei für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung schwierig, erzählt Daniel Aebersold von Insieme 21. Der Verein setzt sich für Menschen mit Trisomie 21 ein, umgangssprachlich das Down-Syndrom. "Man muss die Institutionen kennen und diese einzeln besuchen. Das ist ziemlich zeitaufwendig." Mit der Mini BAM soll genau diesem Problem entgegengewirkt werden. "Man soll innert kürzester Zeit verschiedene Institutionen kennenlernen, einen ersten Eindruck von ihnen erhalten und erfahren, was sie jeweils anbieten."
Es geht bei der Mini BAM in Thun aber auch darum, auf Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen. "Es gibt Institutionen, welche dabei helfen, dass Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung auch in normalen Unternehmen arbeiten können und nicht nur immer im geschützten Bereich." Endziel ist es, dass eine keine Separierung mehr gibt, ergänzt Daniel Aebersold.
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