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Berufe, die das Emmental durch die Nacht tragen
Leere Strassen, laufende Motoren und geöffnete Bars: Auch nachts wird im Emmental gearbeitet. Buschauffeure, Mitarbeitende des Winterdienstes und Barkeeper: innen sorgen dafür, dass Menschen sicher unterwegs sind und das öffentliche Leben weitergeht.
Einer von ihnen ist Valon Gashi aus Trubschachen. Seit 14 Jahren fährt er als Buschauffeur für die Busland AG. Seine Nachtschichten beginnen oft bereits am Nachmittag und dauern bis in die frühen Morgenstunden. Dabei sind Konzentration, kurze Pausen und kleine Rituale gegen die Müdigkeit zentral. ”In der Nacht muss man besonders aufmerksam sein, weil vieles ruhiger, aber auch unberechenbarer ist”, sagt Valon Gashi. Vor allem an Wochenenden bringt er Menschen nach dem Ausgehen sicher nach Hause. Nicht immer verläuft das problemlos: Verschmutzungen im Bus gehören ebenfalls zu seinem Job und verzögern manchmal den Feierabend.
Auch der Winterdienst arbeitet häufig nachts. Beim Werkhof Langnau sorgt ein Pikettdienst dafür, dass Strassen und Trottoirs bei Schnee und Eis geräumt und gestreut werden. Leiter Hansruedi Dreier erklärt: ”Unser Ziel ist, dass die Leute morgens sicher zur Arbeit oder zur Schule kommen”, so Dreier im neo1-Interview. Gute Ausrüstung und Erfahrung sind dafür entscheidend.
Ein weiterer Nachtberuf findet sich hinter der Bar. In der Chäuer Bar Langnau arbeiten Anna Röthlisberger und Eva Stalder, die seit Jahrzehnten als Barkeeperin tätig ist. Lange Nächte, wenig Schlaf und viel Betrieb gehören für sie dazu. Trotzdem schätzen beide den Kontakt mit den Gästen und die besondere Stimmung.
Ohne diese Menschen würde das Emmental nachts stillstehen.
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