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Berner Spielgruppen vermissen die Unterstützung vom Kanton
Auch die Jüngsten werden im Moment nicht verschont. Aufgrund der Coronakrise fällt im Moment auch die Spielgruppe aus. Grundsätzlich möchte der Bundesrat die Schulen am 11. Mai wieder eröffnen. Gehört jedoch die Spielgruppe auch in den Bildungsbereich. Gemäss einer Medienmitteilung vom Berufsverband der SpielgruppenleiterInnen (SSLV) nicht. Aus diesem Grund wehren sich die Verantwortlichen nun dagegen.
Im Kanton Bern gehört die Spielgruppe nicht zum Bildungsangebot, erklärt Eva Roth, die Präsidentin der Fach- und Kontaktstelle Spielgruppe Kanton Bern. "Die zuständige Direktion gab am 17. März die Weisung heraus, dass alle Spielgruppen zu machen müssen. Dies aus dem Grund, weil die Spielgruppen dem Freizeitangebot angehören. Da wir uns selbst als Bildungsangebot sehen, waren wir darüber nicht erfreut."
Aus diesem Grund fordert der Verband, dass die Spielgruppen in Zukunft auch dem Bildungssektor angehören werden. Damit auch sie, bei einer Wiedereröffnung der Schulen, Kinder betreuen dürfen.
Die Spielgruppen seien wichtig und es gehe mit der Schliessung nicht darum, dass der Kanton am Angebot der Verantwortlichen zweifle, erklärt Gundekar Giebel, Mediensprecher von der zuständigen Sozialdirektion gegenüber neo1. "Es geht darum, wie wir die Vorgaben vom Bundesrat betreffend der Distanzregelungen, der nicht Durchmischung der Generationen und der Schliessung der nicht relevanten Betriebe- und Veranstaltungsorte auf einen Nenner bringen können. Solange der Bundesrat entschieden hat, dass Spielgruppen nicht die gleiche Gewichtung erhalten wie die Schulen, solange könne der Kanton nichts dagegen machen, so Gundekar Giebel.
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