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Berner Grossrat diskutiert über Zustände in Asylunterkunft Aarwangen

Im Januar haben sich in kurzer Zeit 30 von 100 Asylsuchenden im Asylzentrum Aarwangen mit dem Corona-Virus angesteckt. Grossrat und Präsident der Asylkommission Emmental-Oberaargau Reto Müller wollte vom Regieriungsrat wissen, ob in Asylunterkünften unmenschliche oder gesundheitsschädliche Zustände herrschen.

Reto Müller hat darum mit anderen Grossrätinnen und Grossräten vom Regierungsrat gefordert, dass er Stellung nimmt. Sie wollten wissen, ob Asylsuchende im Kanton Bern, vor allem in Aarwangen, unmenschliche Umstände erleben müssen. Gerade als bekannt wurde, dass es in Aarwangen gleich viele Corona-Fälle auf einmal gab, habe es viele Stimmen gegeben, die auch in die Politik gelangten, die sich fragten, ob die Asylsuchenden zu wenig geschützt werden, sagt Reto Müller im Interview mit neo1. Die Antwort des Regierungsrats sei eher unglaubwürdig ausgefallen, so Müller weiter: "Man habe es probiert, es sei aber ja dann doch schnell vorbeigegangen, hiess es. Ich bin nicht zufrieden mit der Antwort." Darum habe er eine überparteiliche Motion gestartet. So wird in der Sommersession im Grossen Rat nochmals auf das Thema eingegangen. Der Regierungsrat hat einem genaueren Bericht zu der Situation in den Berner Asylzentren zugestimmt. Ein Vergleich der verschiedenen Möglichkeiten der verschiedenen Unterkunft-Beteriber hat er jedoch abgelehnt.

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